Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste im ganzen Land?

Spieglein Lululemon

Ich hoffe Euch gehts gut! Gestern hat mich mein Sandkasten-Kumpel, der Förster Achim angerufen und gefragt ob ich #Lululemon kenne. „Ja, so ein Hersteller von moderner (andere würden es überteuerter) #Yogakleidung. Empfehle ich immer meinen Yogamäusen sich einmal genauer anzusehen.“ Nach ein paar Lachern, auch über meinen nächste Woche beginnenden #Yogakurs kommen wir zum Thema. Und das passt mal wieder perfekt, denn:

Die besten Aktieninvestments findet man im täglichen Leben.

LULULEMON ist ins #Homeworkout eingestiegen mit einem digitalen Spiegel namens „Miroir“. Geht es nach dem CEO Brynn Putnam, soll der Spiegel das Homeworkout „aufs nächste Level bringen und als interaktive Chat- und Shopping-Plattform fungieren.“ Zusätzlich zu den gewöhnlichen Kursen, bekommen die Kunden einen #PersonalTrainer im Spiegel zur Verfügung gestellt. Benutzer sollen über integrierte Video- und Mikrofontools mit ihrem Trainer Verbindung aufnehmen, also sehen und sprechen können, sodass der Coach sie während des Workouts anleiten kann. „Mirror verkörpert den Spirit von Lululemon, das #Potenzial eines jeden von uns auszuschöpfen.“ Erinnert mich an meine Ausrichtung #jetztundhier #dasbesteindir
So, ich bereite mich jetzt schon mal mental auf den Yogakurs vor. Das erste mal in 12 Jahren dass Kumpel dabei sind. Und jetzt gleich der halbe Kurs… Sollte ich mir vielleicht doch so ein Lululelulelomooon Höschen kaufen. Jetzt, als Aktionär, als Mitbesitzer von dem Laden.
Ihr seht, #Aktieninvestment kann #Spaß machen. Uns ein gutes #Gefühl geben. #Yoga mit alten Freunden, in einem Dress, das sich „anfühlt als hätte man nichts auf der Haut“, danach noch ein geselliges Bierchen. Und das Gefühl, dass wir mit unserem Geld gute Dinge unterstützen. In Dinge investieren, die die Welt ein klein wenig besser machen…

Ich finde die Story jedenfalls spannend und bin seit heute dabei. Was ihr macht ist Eure #Verantwortung. Ich bin Künstler und kein Anlageberater.
„Börse ist Kunst!“ (André #Kostolany)
alexanderprier #finanZEN #coaching #persönlichkeitsentwicklung #freiheit

Ich würde lieber nackt in den Main hüpfen doch am Aktienmarkt geht es darum Trends zu erkennen:

Man kann diese neuen Trends gut oder schlecht finden. Ich würde wahrscheinlich lieber eine Runde im Wald baden, nackig in den Main hüpfen oder Barfuß eine Runde joggen. Am #Aktienmarkt geht es darum Trends zu erkennen: Wo geht die #Gesellschaft hin. Was werden wir in Zukunft verstärkt nutzen. Was bringt den Menschen und der Welt Nutzen? Oder beutet das Unternehmen uns aus? Eine Freundin aus Freiburg erzählte mir ganz begeistert, dass sie jetzt jederzeit mit ihrem Londoner #Yogalehrer arbeiten kann und nicht nur einmal im Jahr, wenn sie ihm im Urlaub nachreist.
Ein klarer Vorteil für #Mensch und #Natur.
Mit #Peleton haben wir das Jahr schon gute Gewinne einfahren können (In diesem Wikifolio akt + 90 % https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf19771978 )

Schnelle Nummer oder lange Liebe?

ZOOM deckt eine ähnliche Nische ab. Hier sind wir seit 100 Euro dabei und ich habe euch den Wert immer wieder ans Herz gelegt. Erst letzte Woche bei 300 Euro, jetzt Alltimehigh 420 Euro. Ich würde bei ZOOM ungeachtet aller Schwankungen einfach dabei bleiben.

Bei Lululemon könnte es auch eine längere Liaison werden.
Suchen wir nicht nach genau solchen Partnern, denen wir unser Geld anvertrauen möchten? Theoretisch können wir bei Aktien direkt nach dem Kauf wieder aussteigen, am selben Tag. Quasi eine schnelle Nummer, ein One Night Stand. Diese Flexibilität ist ein super großer Vorteil zu vielen Anlageformen. Ehrlich gesagt macht dieses Hin- & Her aber nur Stress und meist „die Taschen leer.“ Meine größten Aktienerfolge waren immer die spannenden Geschichten, die ich über Jahre begleiten konnte. Und die stressfreiesten auch. Rendite, Transparenz, gutes Tun und gut schlafen können. Was für eine geniale Mischung. Findest DU nicht auch?

Börsenyoga. Über Scheinheiligkeit.

Wenn es den Banken heute schlecht geht oder die Kurse ein bisschen abstürzen, dann schreien alle: „Oh, was für eine Tragödie, was sollen wir jetzt tun?“. Wenn aber Menschen und Kinder hungern oder krank sind, dann passiert nichts. Das ist die Krise, die wir heute haben. (Papst Franziskus)

Das erste mal, dass ich einen Papst zitiere. Aber ich bin bei ihm. Wieso scheint Wirtschaft, Profit, Business das Wichtigste auf dem Planeten zu sein? Für mich ist das ganz klar nicht so! Und doch habe ich das Gejammere der Menschen die den „anderen Weg“ eingeschlagen haben auch echt satt. Da wird das andere Extrem gelebt. Da ist Geld oft schlecht und man darf dementsprechen nicht viel verdienen. Gleichzeitig lebt man im Mangel und ist neidisch. Auf die die vernünftig Geld verdienen. „Die werden auch schon noch auf den Weg kommen.“ Auf welchen bitte? Dass Geld in aktuellen System lebensnotwendig ist? Gerade wenn man Verantwortung übernommen hat und eine Familie gegründet hat? Dass Geld eigentlich eine neutrale Energie ist? Dass es alleine an Dir liegt was für eine Bedeutung und Richtung Du ihm gibst?

Ich habe 13 Jahre in einer Askese gelebt und hatte fast keinerlei Einnahmen.
Gleichzeitig war ich traurig und wütend, dass meine doch so wertvolle Arbeit der Persönlichkeitsentwicklung so wenig wertgeschätzt wird.
Nein, es ist nicht die Arbeit die nicht wichtig genommen wird. Ich habe sie / mich nicht wichtig genommen. Seit ich dieses Muster erkannt und transformiert habe läuft es wieder. Und wie. Die Samen der letzten 25 Jahre beginnen Früchte zu tragen. Ich habe in den letzten Wochen durch bewusste, kluge Anlageentscheidungen mehr verdient als in den letzten 13 Jahren zusammen. Ich kann absolut dazu stehen. Zum einen habe ich eine Familie zu ernährten zum anderen steht mein Grundsatz. Auch jetzt habe ich nur in Werte investiert, die meinem Gefühl nach die Welt ein wenig besser machen. Für uns und unsere Kinder.
Om.
Alexander Prier. Börsenyoga und Finan-ZEN Coaching

PS: Auch mein Coachingmuster hat sich in den letzten Monaten seit ich wieder aktiv an der Börse bin gedreht. Ich widme nun bewusst 75 % meiner Arbeit für Weiterbildung (Marktrecherche, Ausbildungen, Bücher) und die 25 % meiner Zeit die ich für Coaching freihalte, sehe ich als etwas besonders wertvolles. Ich bin mir bewusst, nicht nur ich bin dankbar für jeden Menschen den ich in seiner Entwicklung begleiten darf. Auch er kann das sein…

Ridin‘ the bull. Über Präsenz.

Jetzt und Hier, das Beste in Dir!
Wenn ich gefragt werde was die wichtigste Eigenschaft ist um an der Börse erfolgreich die Wellen (den Bullen) zu reiten, gleich ob als Trader oder Investor, egal ob man kurz oder langfristig orientiert ist. Dann fällt mir die Antwort sehr leicht:
Es ist präsent zu sein.
Wenn Du ganz im Moment bist, dann bist Du achtsam. Du nimmst wahr was gerade passiert und bist flexibel. Du hältst Dich nicht an dem fest, was Du irgendwann über einen Wert, eine Branche, einen Markt gehört hast. Du nimmst jetzt und hier wahr was gerade ist. Und welche Entscheidung jetzt stimmig ist.
Im Moment steht Dir mit etwas Übung auch Dein Bauchgefühl (genau genommen Dein Körperbewusstsein) zur Verfügung. Und damit nicht nur die 15 % des Eisbergs der über dem Wasser ist und auf den Du Dich normalerweise beschränkst. Ja, ab sofort auch die 85 % die eigentlich unter dem Wasser sind und Dich bisher immer unbewusst gesteuert haben.

Aktuell zeigt sich diese „konzentrierte Entspanntheit“ im Sektor der Wasserstoffwerte. Die Fundamentaldaten mögen nicht herausragend sein. Diese beziehen sich auf die Vergangenheit. An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Und so wundert es bei den globalen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen, nicht dass die Werte seit Monaten bevorzugt eine Richtung kennen. Die nach oben.
Der neutralste Gradmesser ist der Chart. Und der ändert sich permanent. Und doch lassen sich daraus gewisse Muster und Strukturen erkennen.

Übrigens auch in Deinem täglichen Leben.
Vielleicht magst Du die Chance nutzen und Dich einfach einmal fragen: Wo stehst Du Dir mit Unflexibilität und dem Festhalten an alten Mustern selbst im Weg?
Privat? Beruflich?

Ich freu mich über Dein Feedback.
Bis dahin, einen tollen Tag Dir!
Namaste.
Alexander
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PS: Hier zwei konkrete Aktienideen:
Die nächsten Tage bin ich besonders gespannt auf die Entwicklung der GLOBAL FASHION GROUP. Einer unserer Börsenyogis, unser Langfristanleger der Aktien gerne bis zur Rente hält und damit auch schon einige Tenbagger gelandet hat (ua hat er gerade zum ersten mal einen Teil seiner Hypoport Aktien mit über 3000% Gewinn verkauft) versucht mir den Wert seit Monaten ans Herz zu legen. Damals bei Kursen um 1-2 Euro hat es mich nicht wirklich interessiert. Durch die Ad Hoc in dieser Woche, dass der Break Even durch den Lock Down deutlich schneller als erwartet schon jetzt erreicht ist könnte eine Neubewertung stattfinden.
Von einer Firma die in einer unattraktiven Branche und in schwierigen Märkten tätig ist, nur Verluste schreibt, Charttechnisch im Abwärtstrend ist und den Börsengang versemmelt hat. Hin zu einer Perle aus dem Rocket Internet Portefolio. Nach Hellofresh, Zalando und Delivery Hero eine neue Chance die auch jetzt bei 3 Euro noch deutlich unter dem 2019 angedachten Emisssionspreis von bis zu 8 Euro liegt, durch ihr Plattform Model gerade in Krisen profitiert und in Wachstumsmärkten der Platzhirsch ist. Und im Chart eine wunderbare weisse Kerze ausgebildet hat.

Ethisch könnte man sich nachwievor die Frage stellen, ob durch ein Investment der Klamottenladen vor Ort gefährdet wird. Hier bei uns nicht, da sich die Firma auf Emerging Markets konzentriert. Ein Einklauf bei Amazon (oder Zalando) ist da sicher mehr zu hinterfragen. Ich bin gestern jedenfalls mit einer kleinen Position rein. Gute Geschäfte euch!
Wie man prinzipiell die Rolle von Rocket sieht, warum die Werte erst einmal deutlich unter den Emissionspreis gefallen sind, und warum das verständlicherweise ein fader Beigeschmackt entsanden ist, das wird Thema in einem der nächsten Blogs sein. Aktuell boomt die Branche. Home 24 hat im Juli übrigens auch mit guten Zahlen überrascht und den Break deutlich früher erreicht als geplant. Kann man auch mal beobachten…